Ein musikalischer Pfingstabend mit Sherman Noir und Ilka Posin

Veröffentlicht auf von Hans Peter Sperber

Auch an Pfingsten gab es im Berliner Musiklokal Kastanienwäldchen die Living Room Session mit Gastgeber Sherman Noir. Als Gäste waren dieses Mal Jerry C. Taylor, Henning Tews und die wunderbare Ilka Posin geladen.

 

An Pfingsten kam vor fast 2000 Jahren der Heilige Geist über die Jünger von Jesus. Das war die Geburtsstunde der christlichen Kirche.

Zwar war dieser Abend keine wirkliche Geburtsstunde, aber es gab einige Songs zum ersten Mal zu hören. Sherman Noir präsentierte neben seinen bekannten Songs u.a. „Summerlife“- aus seinem im Juni erscheinenden Album „The Festival of Life“.

Auch Ilka Posin hatte einige Premierensongs für die Living Room Sessions im Gepäck. Genauso wie Jerry C. Taylor.

So passte die Show zu Pfingsten.

 

Sherman trug an diesen Abend melancholische Lieder wie „Sunset avenue“ und „Fire and rain“ vor. Zum Mitsingen für die Fans gab es aber auch Hits wie „100 000 Butterflies“ und „Don't get me wrong“. Der Berliner Rocker überzeugte wieder einmal mit seiner ausdrucksstarken Stimme und seinem Gitarrenspiel.

Jerry C. Taylor reiste aus Teutenwinkel bei Rostock an. Sherman verstand und sprach immer wieder von „Totenwinkel“. Das brachte ihm viele Lacher. Es war aber auch sonst ein sehr lustiger Abend. Denn Sherman bezog in viele Themen seine Gäste und das Publikum mit ein und so kam es häufig zu humorvollen Wortgefechten.

Über Jerry C. Taylor war zu erfahren, dass er aus Berlin stammt und aus Liebe zu seiner Frau in den Toten Winkel von Teutenwinkel zog.

Hennig Tews gab preis, dass er in Falkensee wohnt, Gitarrist bei der „Friday Night Band“ und der Band „Second Nature“ ist und dass er Ilka bei einer Biker- Party kennen lernte.

Ilka erzählte von ihren aktuellen musikalischen Unternehmungen „Polydeluxe“ und „Butterfly On A Wheel“. Kürzlich auch mit verschiedenen Künstlern Bob Dylan im Labsaal noch Tribut gezollt, bereitet sie nun gemeinsam mit der Ausnahmebassistin Heike Becker ein Programm vor. Es bleibt spannend. Ihre Liebe zur Countrymusik lebt sie als Solistin aus, wie auch an diesem Abend im Kastanienwäldchen zu hören war.

Unverkennbar Country war beispielsweise ihr „Live Music And Cold Beer“. Leidenschaftlich spielte sie weitere Songs in diesem Stil, darunter „End of The Bar“ des leider viel zu früh verstorbenen Songwriters Francis Serafini. Selten hört man deutsche Songs im Kastanienwäldchen; mit Rio Reisers „Halt Dich an Deiner Liebe fest“ traf Ilka genau den Nerv des Publikums. Posins musikalische Bandbreite ist enorm, obwohl sie musikalisch eine eher Spätberufene ist und erst mit 33 Jahren den Schritt auf die Bühne wagte. Die gefragte Sängerin und Cajonistin unterstrich dies mit ihrer erstklassigen Coverversion des einst u.a. von Cher gesungenen „Bang Bang“.

Jerry C. Taylor hat die perfekte Country- Stimme. So war es nicht verwunderlich, dass seine Songs sehr gut beim Publikum ankamen. Besonders seine Adaption des Klassikers „Ring Of Fire“ und das Duett „Tennessee Waltz“ mit seiner Frau, die spontan auf die Bühne kam.

Henning Tews erstaunte die Menge mit seinem spontan gesungenen und gespielten Eagles- Song „Tequila Sunrise“. Aber auch im Duo mit Ilka überzeugte er mit seinem funky Gitarrenspiel.

 

Ein absolutes Highlight gegen Ende der Show war Sherman Noirs Song „Always On The Run“- gesungen als Duett von Sherman und Ilka.

Die beiden sollten unbedingt über eine Aufnahme dieses Duettes nachdenken!

 

Es war ein wunderbarer Musikabend und schöner Pfingstausklang mit viel sehr guter Musik.

Die Fans von Sherman Noir freuen sich jetzt schon auf die Single „Summer life“, auf Shermans neues Album „Festival of life“ und auf sein Release Konzert am 11. Juni im Strandbad Lübars.

 

Bericht: H. P. Sperber von Sperbys Musikplantage

Fotografin: Karin Ellen Pflug - Danke liebe Karin!

 

Mehr Infos über Sherman Noir gibt es im Web unter www.shermannoir.de und bei Facebook

Sherman Noir, Hans Peter Sperber, Ilka Posin;Henning Tews und Jerry C. Taylor (von links nach rechts)
Sherman Noir, Hans Peter Sperber, Ilka Posin;Henning Tews und Jerry C. Taylor (von links nach rechts)

Sherman Noir, Hans Peter Sperber, Ilka Posin;Henning Tews und Jerry C. Taylor (von links nach rechts)

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